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Geschichtsträchtig! Stadt des Ares und Stammsitz der Familie Mavromichalis
Herrliche romantisches, kleines, wunderschön restauriertes und preiswertes Hotelchen mit antiken Flair in einem der berühmten maniotischen Geschlechtertürme aus dem Jahr 1865. Ruhige Lage, Meernähe, sehr gute Infrastruktur. Gepflegte Doppel-, Dreibett- und Fünfbettzimmer. Große Veranda, Balkon. TV, Klimaanlage, Kühlschrank. Vorzüglich gestalteter großer Garten mit Sitzecken. Sehr familiäre, freundliche Atmosphäre. Auch familientauglich. Nahe der berühmten Grotten von Pirgos Dirou.
Unter den wenigen Kleinstädten der Mani ist Areopolis, das ehemalige Tsimova, mit seinem Hafen Limeni, wohl der geschichtsträchtigste Ort der gesamten Mani und vielleicht auch deshalb der am schönsten restaurierte - ein wirklich prächtiges kleines Städtchen, in das man sich sogleich verliebt; mit ruhigen verwinkelten Gassen, herrlichen alten Gebäuden, winzigen Läden, heimeligen Cafes und Tavernen,- ein wahrer Musterort, der auch durch seine Anbindung mit Bussen nach Kalamata sehr gut erschlossen ist.
Tsimova, das jetzige Areopolis und Hauptstadt der Mani, war die Erbhochburg des Familienclans der Mavromichalis und Petro (als ältester Sohn das Familienoberhaupt), als Bay, Petrobay Mavromichalis, dessen waffenstrotzendes Standbild noch immer den Marktplatz von Areopolis beherrscht, dürfte neben Kolokotronis (dessen Wohnturm auch zu Vermietung steht und der in einigen Tagen als Kolokotronis auf unserer Seite veröffentlicht wird) die zentrale Figur im Befreiungskampf gegen die Türken gewesen sein, als er mit 3000 vereinigten Manioten gegen Kalamata zog und die türkische Garnison von Kalamata überrannte.
Zitat aus P. L. Fermor: Mani
"Als diese (die Garnison) kapituliert hatte, schickte er (Mavromichalis) eine Erklärung der griechischen Bestrebungen an die Höfe Europas, die er mit Petrobey Mavromichalis, Fürst und Oberkommandierender unterzeichnete. Über ganz Griechenland gingen die Banner der Freiheit hoch, und auf der gesamten Halbinsel lohten jene Flammen auf, die, nach vier Jahrhunderten der Knechtschaft, die türkische Macht im Lande für immer brachen und die Wiedergeburt des strahlenden Phönix des modernen Griechenlands herbeiführten. Schlacht um Schlacht sah Petrobey an der Spitze seiner Manioten in jenen stürmischen Jahren; er nimmt in dem großen Ringen den Platz eines Giganten ein und erhebt sich weit über die felsigen Grenzen dieser Seiten hinaus in diejenigen der modernen europäischen Geschichte. Nicht weniger als neunundvierzig Angehörige seiner Familie wurden in diesem gewaltigen Kampf getötet, und seine Hauptstadt Tsimova erhielt ihm zu Ehren den neuen Namen Areopolis: Die Stadt des Kriegsgottes Ares."
Sie sehen,- in Areopolis befindet man sich auf einem geschichtsträchtigen Boden und der Stolz der Manioten findet seinen Ausdruck in der wunderschönen Stadt selbst.
Nun zu unserem Turm:
Zuerst: es handelt sich um einen tatsächlichen Geschlechterturm aus dem Jahr 1865 und nicht etwa um einen der zahlreichen Nachbauten, die die Mani überziehen und sich nur nach der traditionellen Bauart richten.
Geschlechtertürme sind Clanbauten aus dem Zeiten der Blutrache und der Familienfehden, in denen die Manioten -dem schottischen Hochland nicht unähnlich, jedoch weit blutiger- sich gegenseitig den Garaus zu machen suchten, um die Oberherrschaft über die Mani in einer Familie zu bündeln (was nie gelang). Diese Türme sind Wehr- und Wohntürme und wurden nach folgendem Muster errichtet: der befehdeten Familie, die bereits einen Turm besass wurde ein zweiter entgegen gestellt, der höher sein mußte, um den feindlichen Turm von oben mit Wurfgeschossen zu zerstören, was zur Folge hatte, dass das Gegenüber mit Aufstockung reagierte, so dass die Türme nach und nach in den Himmel wuchsen oder tatsächlich zerstört wurden. Ganze Dörfer lagen dabei im Krieg - und das über Jahrhunderte, - Streitigkeiten wurden nur durch äußere Feinde unterbrochen.
Was bedeutet das für unser Hotel (das auch Hotelchen, bessere Pension, familiäres Gasthaus ... genannt werden könnte)? Zum einen natürlich, dass die Mauern, denn schliesslich sind es Wehrmauern, sehr dick sind, so dass weder im Sommer über Hitze, noch im Winter über Kälte geklagt werden muss. Da der Turm nicht erweitert, sondern in seiner ursprünglichen Form erhalten wurde, entsprechen seine Räumlichkeiten den Maßen einer damaligen Großfamilie, so dass nur zwei Doppelzimmer, drei Dreibettzimmer und 2 Zimmer für vier bis fünf Personen (mit innerer Empore für 2 Gäste, am besten Kinder) bereit stehen. Mit 20 Gästen, somit auch perfekt für Gruppen geeignet, ist das Hotel bereits "pickepackevoll".
Alle Zimmer verfügen über ein Duschbad mit WC und über Klimaanlage, TV und Kühlschränke. Alle Zimmer sind geräumig, wunderschön dekoriert, die Matratzen sind natürlich rückenfreundlich und der Boden ist entweder mit schönen Terrakota-Fliesen verlegt oder in Holz gehalten. Ein Spiegelschrank, kleiner Teppich, z. T. Zweisitzer und antike Truhen vervollständigen ein wirklich sehr freundliches Erscheinungsbild mit schönem Ambiente.
Das Frühstück wird richtig griechisch im großen Gästeraum mit riesigem Gemeinschaftstisch eingenommen oder kann im Garten bzw. der großen Terrasse mit Meerblick verzehrt werden.
Die Umgebung ist sehr ruhig, das Gelände ist gesäumt von originalen Steinmauern, der Garten ist groß, unterbrochen von Sitzecken und sehr gepflegt mit vielen Gartenmöbeln und einem großen schattigen Platz unter alten Bäumen zum gemeinschaftlichen Relax. Die riesige Sonnenterrasse, mit ihrem herrlichen Panoramablick bis zum Meer im ersten Stock, eignet sich perfekt zum Bräunen, Lesen, Erholen ...
Parkplätze sind auf dem Gelände gegeben.
Areopolis, die weitgehend mit Kopfstein gepflasterte und mit hübschen engen Gassen versehene Hauptstadt der Mani bietet alles, was der Gast zum täglichen Leben benötigt, schnucklige Cafes, Tavernen mit gutem und preisgünstigem Essen, Geschäfte jeglicher Art, einer Bank und selbst ein erstaunlich großer Zeitungsladen mit ausländischer Presse ist gegeben. Das Meer ist schnell mit dem PKW erreicht und die berühmten Grotten von Pirgos Dirou sind ein Katzensprung.
| Entfernung: | Zimmer: | Ausstattung: |
Die Mietpreise pro Tag/Zimmer ohne Frühstück betragen in 2011/12:
1 Pers 67
2 Pers 83
3 Pers 98
4 Pers 115
5 Pers 129
Bemerkungen:
Die Preise gelten pro Zimmer.
Frühstück 5,- pro Person.
Mindestaufenthalt 3 Tage.