Das Haus, mit ca. 70 qm, eignet sich für maximal 4 Personen und besteht aus
Alle Fenster haben Holzläden- Heißwasserversorgung durch Solar-Elektroboiler
- Zentralheizung (Öl)
- CD-Spieler mit vielen CDs
- viele Bücher, englisch und deutsch
- Bettwäsche u. Handtücher zur Selbstbedienung
- Strandbadetücher müssen mitgebracht werden
- Parkplatz, außer zum Ein-u. Ausladen, ca. 50 Meter oberhalb des Hauses an der Straße.
Die Insel
Euböa,griechisch Ewwia ausgesprochen, ist nach Kreta die größte Insel Griechenlands.
Sie erstreckt sich auf 160 km fast parallel zur Küste von Lokris, Böotien u. Attika.
In der Mitte, bei der Hauptstadt Chalkis, ist sie durch eine Brücke über den Euripos Kanal mit dem Festland verbunden. Das ist für Inselbesucher von Vorteil, denn es macht den Reisenden unabhängig von Wetter u. Fährverbindungen.
Die Fahrt von Athen über die Brücke und weiter nach Karystos dauert etwa 3 1/2 Stunden und gibt einen umfassenden Eindruck von der Schönheit und Vielgestaltigkeit der Insel.
Der Rücken der Insel besteht hauptsächlich aus unregelmäßigen Bergketten, unterbrochen von lieblichen Tälern und fruchtbaren Ebenen. Die höchsten Erhebungen sind Mt. Dirfis (1745 m) im Norden und Mt. Ochi (1400 m) im Süden bei Karystos.
Die nördliche Inselhälfte ist fast durchgehend bewaldet, während der südliche Teil landschaftlich wesentlich abwechslungsreicher ist.
Auch hier gibt es Platanen- u. Kastanienwälder, jedoch unterbrochen von Felsformationen und vielfältiger Macchia, deren Reichtum an Flora und Fauna besonders im Winter und Frühjahr immmer wieder erstaunt.
Karystos
Karystos ist eine typische griechische Kleinstadt mit ca. 5000 Einwohnern und liegt an einer malerischen Bucht mit Blick Richtung Festland.
Die Stadt lebt hauptsächlich von Fischerei, Wein-u. Olivenanbau, Schaf- u. Ziegenzucht sowie den umliegenden Steinbrüchen.
Obwohl in der Hochsaison gut besucht, ist Karystos keine typische Touristenstadt. Massentourismus gibt es hier nicht. Neben Wander- u. Segelfreunden sind es hauptsächlich Griechen, die hier, meist im August, Ferien machen.
Aus der Zeit der Neugründung durch den bayerischen Hellenenkönig Otto überlebte eine Anzahl öffentlicher und privater Gebäude im neoklassischen Stil. Ein kleines archäologisches Museum ist Teil des städtischen Kulturzentrums.
Am Hafen und der Strandpromenade gibt es eine lange Zeile von Cafes und Restaurants für jeden Geschmack.
Moderne Supermärkte mit z.T. internationalem Sortiment und traditionelle Krämerläden bestehen Seite an Seite.
Motorräder, Mopeds u. Fahrräder können in der Stadt gemietet werden.
Die Landschaft
Hinter Karystos erheben sich das Ochi Gebirge und seine hügeligen Ausläufer mit kleinen Dörfern und der Ruine des venezianischen Kastells Rosso. An verschiedenen Stellen kann man noch die Überreste römischer Steinbrüche bewundern, wo der berühmte karystische Cipolino Marmor abgebaut und in den gesamten Mittelmeerraum bis nach Rom u. Ägypten exportiert wurde.
Eine Wegstunde unterhalb des höchsten Ochi Gipfels gibt es eine Berghütte, die gegen ein kleines Entgelt von der Gemeinde an Wanderer vermietet wird. Hügel- und Bergland eignen sich ausgezeichnet für kurze und ausgedehnte Wanderungen auch außerhalb der Sommmersaison. Ein Naturpark, dessen spektakuläre bewaldete Schlucht auf die Ostseite der Insel führt, ist als Wanderweg markiert.
Die ganze Gegend kann aber auch mit dem Auto erforscht werden, da inzwischen viele neue Straßen - einige unbefestigt - auch in entlegende Winkel der Insel führen.
Der größte Strand, hauptsächlich aus Kiesel und Sand, liegt direkt an der Stadt und zieht sich einige Kilometer an der Bucht entlang.
Kleinere Strände u. Badeplätze mit Sand oder Felsen sind in beiden Richtungen der Bucht zu finden.
Die Anreise:
Von Athen bzw. Flughafen zum Festlandhafen Rafina (1 1/2 bzw. 1/2 Stunde).
Von Rafina mit der Autofähre nach Marmari, dem kleinen Hafen ca. 12 km nördlich von Karystos (1 Stunde).
Von Marmari per Schnellstraße nach Karystos und weiter nach Nikasi-Aghia Triada (ca. 20 Minuten).
Eine Skizze wird bei Buchung gesandt.
Es gibt auch regelmäßige Busverbindungen von Athen-Zentrum bzw. vom Flughafen nach Rafina.
Je nach Saison gibt es 4 - 8 Abfahrten von Rafina nach Marmari.
Direkte Fähren nach Karystos gibt es im Augenblick nicht mehr, können aber u.U. wieder eingesetzt werden.
Alternativen:
Über Land via Brücke bei Chalkis
Über Aghia Marina (Festland) nach Nea Styra
Die Mietpreise pro Woche betragen 2011/2012:
Hauptsaison:
Juli und August: 610.00 Euro pro Woche
Mittelsaison:
Mai, Juni und September: 550,- pro Woche
Nebensaison:
Oktober - April: 500.00 Euro pro Woche
keine Extras:
Kosten für Endreinigung: 60,-
Bettwäsche und Handtücher zur Selbstbedienung, Strandbadetücher müssen mitgebracht werden: Einen Geschirrspüler gibt es nicht, ebenso kein Sat-TV, was schon allein dadurch gerechtfertigt ist, dass die Vermieterin der Ansicht ist, dass der Urlaub doch mehr auf das Wesentliche abgestimmt sein sollte - so die Natur und das Meer, statt ständig Konzessionen an einen Lebensstil mit Sat-TV zu machen.